GELSEMIUM SEMPERVIRENS

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Gelsemium sempervirens

KURZBESCHREIBUNG NACH DR. JOH.-MATTHIAS BANSA

Kopfgrippe, Migräne, Erwartungsangst (lampenfieber). Folgen von Erregung und Schreck. Muskelschwäche und Zittern, Nervenmittel.

Besondere Kennzeichen: Das Fieber tritt nicht so akut auf wie bei Aconitum und Belladonna und wird nicht so hoch, dauert aber länger. Kopfschmerzen vom Hinterkopf zu den Augen, Sehstörungen. Große Benommenheit und Schläfrigkeit, schwere Augenlieder, wenig Durst.


URSUBSTANZ

Carolina-Jasmin (Gelsemium sempervirens) ist eine Pflanzenart in der Familie der Gelsemiaceae. Sie hat ein Verbreitungsgebiet von Guatemala über die südöstlichen USA, nördlich bis Virginia. Sie wird wegen ihrer dekorativen gelben Blüten als Zierpflanze verwendet. Gelsemium sempervirens auf Wikipedia

Systematik:


Synonyme:


Abkürzung in der Homöopathie: gels


PRÜFUNGEN

SCHLÜSSELSYMPTOME nach BOGER

REGION

[KREISLAUF.]

  • GEHIRN RÜCKENMARK
    • HINTERKOPF.
    • Schädelbasis
    • Nacken.
  • MOTORISCHE NERVEN
    • MUSKELN. Knie.
    • AUGEN
      • LIDER.
      • SEHEN.
  • SCHLEIMHÄUTE
    • Nase
    • Gallengänge

Rechte Seite.


SCHLECHTER

GEFÜHLSREGUNGEN; FURCHT.
Überraschungen.
Schock. Prüfungen. [Bewegung.]

  • Wetter
    • FRÜHLING. Nebel.
    • FEUCHTES. Schwüles.

Hitze [Sommerhitze]. Periodisch.
Zahnung.
Tabak. Gas.


BESSER

Reichliches Urinieren.
Schwitzen.
Schütteln. Alkoholische Getränke.
Geistige Anstrengung.


SCHMERZEN, MÜDIGKEIT, SCHWERE, SCHWÄCHE UND WUNDHEIT; < Gliedmaßen. Grippe. [Überwältigendes Zerschlagenheitsgefühl. Schwere einzelner Teile, Herz, Leber, usw.] Liegt still, sitzt halb zurückgelehnt. Nerven erschöpft. [Dumpf, schläfrig und benommen.] ZITTERN; oder Zucken einzelner Muskeln, Gesicht, Kinn, Zunge, usw.; will gehalten werden. Chorea, in der Schwangerschaft. Lähmungserscheinungen; Augen, Hals, Anus, Harnblase, usw. Inkoordination. Völle. Passive Kongestion. Symptome begleitet von Schwindel, Augen- oder Sehstörungen, Schläfrigkeit oder Polyurie.

VERWIRRT, betäubt, [apathisch, träge,] dumpf, [schläfrig und benommen,] oder teilnahmslos, antwortet langsam. FURCHT zu Fallen; vor Prüfungen, Tod, Schmerzen, usw. SCHWINDEL; wie betrunken; im Hinterkopf. Kopfschmerz; dumpf, SCHWEREGEFÜHL, wie ein Band, im Hinterkopf, geht bis über die Augen; < eigner Hut; geschwollenes Gefühl; basilar. Meningitis. Apoplexie. Blutunterlaufene, wunde, schmerzende Augen. SCHWERE, HERABHÄNGENDE AUGENLIDER. SEHEN; Doppeltsehen; verschwommen; Anfälle von Blindheit; betroffen. dann Migräne. Völle des Gesichts, dunkelrot; schwer, ausdruckslos; wie betrunken. Ziliarneuralgie; Schmerzen bis in die Ohren beim Schlucken. [Schmerzen im Hinterkopf.] Nase verstopft. Niesen; dünner, scharfer Schnupfen. [Empfindung, als würde heißes Wasser aus den Nasenlöchern fließen.] Schwere Zunge; belegte Stimme. DURSTLOS. Greifender Schmerz in der Gallenblase. Reichliche, gelbe Stühle. Schmerzlose, nervöse Diarrhoe. Rektale Schmerzen nach der Entbindung. Klarer, wässriger Urin, > den Kopfschmerz. Abwechselnd Becken- und Kopfsymptome. Samenabgänge ohne Erektion. Schwerer, wunder Uterus; fühlt sich gequetscht an. Dysmenorrhoe. Wehen erstrecken sich aufwärts, zum Rücken hin oder die Oberschenkel hinab. Rigider Muttermund. Tiefgelber Fluor. Heiser, während Menses. mühevolle Atmung. Brust; Gefühl des Klumpens hinter dem Brustbein; Kongestion. Herz schmerzt; droht anzuhalten, muss sich bewegen. Wirbelsäule, dumpfe Schmerzen rauf und runter, > Gehen; mit Hinterkopfschmerz. Schmerzen unterhalb der Schulterblätter. Harter Schmerz im re. Humerus. Möchte die Hände in kühles Wasser halten. Schwere Beine. Schwache Knie, < Abwärtssteigen. Torkelnder Gang; kann seine Beine nicht lenken. Feuchte, gelbe Haut.SCHLÄFRIGKEIT; Auffahren beim Einschlafen. Schwerer, benommener Schlaf. Voller, runder, weicher Puls. < Blut stömt vom Hinterkopf zur Stirn. Visuelle Störungen, dann Frost. Frostig und voller Wehschmerz; mit Schlaffheit (Sil.); Frost mit Hitze vermischt oder damit abwechselnd; den Rücken auf und ab. Kalte Hände und Füße. Hitze mit Benommenheit. FEHLEN VON DURST, oder Zittern. Kalter Schweiß an den Genitalien. Fieber; gallig, remittierend; malariaartig; zerebrospinal. [Masern. Aufwallen und Hitze. Träges, adynamisches Fieber. Schüttelfrost.]

Ergänzend: [ ARGENTUM NITRICUM ], SEPIA SUCCUS

Verwandt: CONIUM MACULATUM, IGNATIA AMARA, ACIDUM MURIATICUM, NATRIUM MURIATICUM, SEPIA SUCCUS, VERATRUM VIRIDE

LEITSYMPTOME

ÄTIOLOGIE

MODALITÄTEN

Verschlimmerung

  • <

Besserung

  • >

MIASMATIK

KLINISCHE INDIKATIONEN

GEISTES- UND GEMÜTSSYMPTOME


ALLGEMEINSYMPTOME


Verlangen

Abneigungen

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf


Augen


Ohren


Nase


Gesicht


Mund


Zähne:

Innerer Hals


Atemwege


Brust


Herz und Puls


Abdomen


Magen


Äußerer Hals und Rücken


Rektum, Anus und Stuhl


Harnorgane

Urin:

Männliche Genitalien


Weibliche Genitalien


Menstruation:

Extremitäten


Obere Extremitäten


Untere Extremitäten


Haut

Frost und Fieber

Schlaf

Träume

BESONDERE HINWEISE

Bewährte Indikationen

Thema des Arzneimittels

Körperlich:


Psychisch:


Hinweise zur Signatur:


Symbolik, Mythologie, Analogien aus Literatur und Künsten:
Das ängstliche Häschen in der Grube.

VERWANDTE MITTEL

Komplementärmittel/Ergänzungsmittel

Folgemittel

Zyklen

Kollateralmittel/Vergleichsmittel

Antidote

Es antidotiert

QUELLEN

C.M. Boger: Synoptik Key; Similimum-Verlag; ISBN 3-930256-30-4

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